Usinger Anzeiger

JU bedauert Weggang Gröbels
Neu-Anspacher Sozialarbeiter hört zum 1. Juli in der Kleeblattstadt auf
NEU-ANSPACH (red/hs). Die Junge Union (JU) Neu-Anspach bedauert, dass der bisherige Streetworker der Stadt Neu-Anspach, Gerold Gröbel, ab dem 1. Juli nicht mehr als Sozialarbeiter für die Jugendlichen von Neu-Anspach im Dienst sein wird. Dies bedauere die JU sehr. „Das Thema einer professionellen Jugendbetreuung in unserer Stadt darf auf gar keinen Fall aus den Augen verloren werden. Ein Streetworker kann viel bei den Jugendlichen bewegen. Das hat Gerold Gröbel ganz klar gezeigt“, sagt die Vorsitzende der Jungen Union Neu-Anspach, Charlotte Stöckl.
Für die Junge Union stehe fest: Gerold Gröbel habe immer sehr erfolgreich gemeinsam mit und für die Jugendlichen gearbeitet. Er habe zum Großteil gegen die Perspektivlosigkeit vieler junger Menschen in Neu-Anspach angekämpft und deren Alltag enorm aufgewertet. Dennoch stehe für die JU in der Kleeblattstadt fest: In Neu-Anspach bestehe ohne die Neubesetzung der Stelle eines Streetworkers weiterhin das Problem, dass die Jugendlichen in der Stadt einen Ansprechpartner brauchen.
Bürgermeister Thomas Pauli (SPD) weist jedoch darauf hin, dass es eine sechsmonatige Besetzungssperre für die Stelle gebe. Ein Nachfolger könne also frühestens am 31. Dezember anfangen. „Aber es ist klar, dass wir in der Jugendarbeit etwas tun müssen“, so Pauli. Eventuell könne in den politischen Gremien im Herbst nach der Sommerpause diskutiert werden, ob die Stelle nicht schneller neu besetzt werden könnte.

« CDU besucht Unternehmerinnen