Taunuszeitung

Samstag, 14. März 2020, Usinger Neue Presse / Lokales

"Wir sprechen, mit wem wir wollen"

"So weit kommt es noch, dass die SPD uns vorschreibt, wann und mit wem wir über was zu sprechen haben." Mit diesen Worten reagiert die CDU auf die Kritik der Sozialdemokraten. "Wir stehen für Bürgernähe und führen seit Jahrzehnten gezielt Ortsbegehungen, Unternehmensbesichtigungen und Bürgergespräche durch. Dabei bleibt es auch", stellen Ortsvorsitzender Uwe Kraft und sein Stellvertreter Holger Bellino fest.
Beide betonen, dass gerade das Bürgertreffen in der Steinkaut sehr erfolgreich war. Es hätten Unsicherheiten und Fehleinschätzungen abgebaut werden können. "Was kann man dagegen haben?", fragen sie und weisen darauf hin, dass Bürgermeister Thomas Pauli (SPD) schon im Sommer vergangenen Jahres aufgefordert worden sei, entsprechende Gespräche und Informationsveranstaltungen in und mit Westerfeldern zu führen. "Wenn dies bei einem solch brisanten Thema nicht gemacht wird und Gerüchte hochkochen, darf man sich nicht wundern, wenn engagierte ehrenamtliche Kommunalpolitiker dies machen."
Hinzu käme, dass die CDU-Politiker erst nach der Stadtverordnetenversammlung erfahren hätten, dass es mittlerweile zwei Briefe Westerfelder Bürger an den Bürgermeister gebe, in denen sie Vorschläge zur Nutzung der Steinkaut gemacht hätten. "Es ist nicht in Ordnung, wenn das Parlament vor Beschlussfassung nicht umfassend informiert wird und wichtige Informationen vorenthalten werden." pet

« Taunuszeitung: 500 000 Euro für das Waldschwimmbad Usinger Anzeiger: Gesteigerte Nachfrage nach E-Autos Ortstermin der CDU Neu-Anspach im Autohaus MTS Automobile/Klares Bekenntnis zum Standort im Usinger Becken »